Historischer Verein Landkreis Haßberge e. V.

Am 14. Januar 2005 wurde der Historische Verein Landkreis Haßberge e. V. gegründet. Der Verein hat seinen Sitz in Haßfurt und ist ein korporatives Mitglied im Frankenbund.


Veranstaltungen


Der Veranstaltungskalender gilt vorbehaltlich gesetzlicher Regelungen im Falle einer Pandemie.

2022

Offene Stammtische des Historischen Vereins:

Der Historische Verein Landkreis Haßberge hat es sich zur Tradition gemacht, in jedem Quartal an wechselnden Orten im Landkreis einen „Stammtisch“ abzuhalten, zu dem nicht nur Mitglieder, sondern alle Geschichtsfreunde und Geschichtsfreundinnen eingeladen sind. Gemütliches Beisammensein und Geschichtsplauderei stehen im Vordergrund. In der Regel wird auch ein Kurzvortrag (ca. 15 Minuten) geboten. Aufgrund der Corona-Situation zum Zeitpunkt der Programmerstellung können die Termine und Örtlichkeiten erst kurzfristig über die Presse bekannt gegeben werden. Sie sind herzlich eingeladen.

Juni 2022

Dienstag, 21. Juni 2022:
(In Kooperation mit dem BIZ Haßfurt) Powerpoint-Vortrag: Die Akeleischwesternschaft 1380–1531.

Referent: Wolfgang Jäger
Ort: Ganztagsbetreuungsgebäude "Silberfisch" Haßfurt Dürerweg 24, 97437 Haßfurt.
Beginn: 19 Uhr.
Programm: Die Akeleischwesternschaft, deren letzte Königin ihr Grab in der Ritterkapelle in Haßfurt gefunden hat, gehörte zu den frühesten Zusammenschlüssen adeliger Damen im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Der Vortragende erläutert, was die Akeleischwesternschaft war, warum sie im 14. Jahrhundert gegründet wurde, bietet mehrere Erklärungsversuche an, wie die Akeleischwesternschaft zu ihrem Namen kam, und stellt einige der 107 namentlich bekannten Akeleischwestern vor.
Anmeldung erforderlich
Anmeldung unter Tel. 09521/951960 oder E-Mail info(at)biz-hassfurt.de.
Eintritt: 3 Euro, Jugendliche und Mitglieder des Historischen Vereins frei.

Donnerstag, 30. Juni 2022:
(In Kooperation mit dem Kulturamt Haßfurt) Vortrag: Der Baumeister und Architekt Joseph Greissing (*1664–1721†).

Referent: Dr. Johannes Mack
Ort: Stadthalle Haßfurt, Kleiner Saal.
Beginn: 19 Uhr.
Programm: Joseph Greissing war der Vorgänger von Balthasar Neumann als fürstbischöflicher Stadt- und Landbaumeister des Hochstifts Würzburg. Balthasar Neumann lernte von ihm, er war am Anfang seiner Karriere mit Joseph Greissing unterwegs. In Haßfurt erbaute Joseph Greissing 1719-1721 das Amtshaus, heute Neues Rathaus am Oberen Turm, einen stattlichen dreigeschossigen Barockbau mit Nebengebäude und geschütztem Hof. Joseph Greissing hatte das Schicksal, dass der Größere – Balthasar Neumann – sein unmittelbarer Nachfolger als fürstbischöflicher Baumeister wurde und ihn in der Folgezeit restlos überschattete. Der Vortragende, der über Joseph Greissing seine Doktorarbeit geschrieben hat, erläutert anschaulich, kurzweilig und für jeden verständlich das Leben und Werk Joseph Greissings.
Anmeldung erforderlich
Anmeldung unter Tel. 09521/688305 oder E-Mail anna.anania(at)hassfurt.de.
Eintritt: frei.

August 2022

Donnerstag, 4. August 2022:
Sommerreise nach Koppenwind.

Weitere Informationen werden noch bekannt gegeben.

Donnerstag, 11. August 2022:
Sommerreise zum jüdischen Friedhof bei Limbach.

Referenten: Thomas Schindler, Silke Blakeley
Weitere Informationen werden noch bekannt gegeben.

September 2022

Montag, 19. September 2022:
Buchvorstellung Band 26 Wolfgang Jäger: Das Lehenbuch des Würzburger Fürstbischofs Gerhard von Schwarzburg (reg. 1372 – 1400).

Referent: Wolfgang Jäger
Ort: Veranstaltungsort wird noch bekanntgegeben.
Beginn: 19 Uhr.
Programm: Für die Geschichte des Raumes, dem der heutige Landkreis Haßberge angehört, sind die Lehenbücher des Hochstifts Würzburg wichtige Quellen. Hermann Hoffmann veröffentlichte 1972 das älteste Lehenbuch des Hochstifts Würzburg, das die Lehenvergaben der Fürstbischöfe in den Jahren 1303 bis 1345 enthält. 1982 folgte die Veröffentlichung des Lehenbuches Albrechts von Hohenlohe (reg. 1345–1372). Die Lehenbücher der von 1400 bis 1519 regierenden Fürstbischöfe wurden vom Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte transkribiert. Das nun von Wolfgang Jäger bearbeitete Lehenbuch des Gerhard von Schwarzburg schließt die Lücke der Jahre 1373–1400. Es enthält den transkribierten Text des Lehenbuches sowie jeweils ein ausführliches Personen-, Orts-, Flurnamen- und Sachregister.
Eintritt: 3 Euro, Jugendliche und Mitglieder des Historischen Vereins frei

Oktober 2022

Mittwoch, 26. Oktober 2022:
Buchvorstellung Band 27 Reinhard Kulick: Geschichte der Brauereien in Eltmann.

Referent: Prof. Dr. Reinhard Kulick
Ort: Eltmann, Marktplatz 8, Klenze-Saal der Stadthalle.
Beginn: 19 Uhr.
Programm: Mit den seit 1992 jährlich stattfindenden "Biertagen" wird daran erinnert, dass Eltmann im 19. Jahrhundert die "kleine Bierstadt am Main" war. Es gab hier, verglichen mit anderen Orten, eine deutlich höhere "Brauereidichte". Ab Ende des 19. Jahrhunderts ging die Zahl der Eltmanner Brauereien stetig zurück. Gestoppt wurde diese Entwicklung durch die Gebietsreform in den 1970er Jahren, die neuen Stadtteile brachten mehrere Brauereien mit. Der Stopp war aber nur von kurzer Dauer. Heute gibt es im gesamten Stadtgebiet nur noch im Stadtteil Eschenbach eine Brauerei. Das Buch beschäftigt sich mit dieser rund 200-jährigen Geschichte. Beschrieben werden die Entstehung, die Blütezeit und der Niedergang des Brauereigewerbes. Dabei werden die „Lebensläufe“ der Brauereien in der Eltmanner Kernstadt detailliert, die der Brauereien in den Stadtteilen weniger detailliert dargestellt.
Eintritt: 3 Euro, Jugendliche und Mitglieder des Historischen Vereins frei

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Letzte Änderung: 25.05.2022